21.4.2021
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HESSENCAMPUS
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Grundbildung Geflüchtete

Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb für Geflüchtete

Der Zugang von Geflüchteten zum Arbeitsmarkt ist - gegenüber anderen Zuwanderergruppen - deutlich erschwert. Dies belegen Untersuchungen, wie die OECE Veröffentlichung "Erfolgreiche Integration: Flüchtlinge und sonstige Schutzbedürftige" (2016). Sprachkurse, berufliche Weiterbildungen und Kompetenztests so früh wie möglich einzusetzen fördert nach allen Erkenntnissen die Chancen auf eine Integration in den Arbeitsmarkt.

Alphabetisierung spielt eine große Rolle bei Menschen, die in ihrem Herkunftsland wenig bis keine Schulbildung hatten. Erst durch das Erlernen der lateinischen Schriftsprache wird ein Zugang zu weiteren Sprachfördermaßnahmen ermöglicht.

Die Kurse richteten sich an Menschen, die auch in ihrer Muttersprache nicht lesen und schreiben können (primäre Analphabetinnen und Analphabeten) und an Zweitschriftlernende mit geringer Lernerfahrung und weinig Schriftsprachkompetenz in der Muttersprache (funktionale Analphabetinnen und Analphabeten).

 

Digitale Grundbildung für Geflüchtete

Neben Lese- und Schreibkompetenzen gehören auch digitale Kompetenzen zu den Grundfertigkeiten und Grundkenntnissen, die gesellschaftliche Teilhabe und damit auch berufliche Weiterentwicklung möglich machen. Eine allgemeine IT-Kompetenz zum Nutzen von Smartphone, Tabet oder PC gehören dazu ebenso, wie digitale Aspekte am Arbeitsplatz, der Umgang mit Datensicherheit oder die Glaubwürdigkeit von Nachrichten im Internet.

Diese Kurse richten sich an geflüchtete Menschen mit geringen digitalen Grundkompetenzen und geringer Literalität. 

Beide Maßnahmen finden in Kooperation mit der Kreisagentur für Beschäftigung im Rahmen des hessischen Ausbildungs- und Qualifizierungsbudjets und des Arbeitsmarktbudgets statt.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.